7 kaum bekannte Inseln der Karibik
Bis die Welt wieder in Ordnung ist, nehmen wir euch mit auf eine Reise in Gedanken. Diesmal geht's in die Karibik: Von Curaçao, Jamaika, Kuba oder Martinique hat wohl jeder schon einmal gehört oder war sogar schon selbst da. Aber wusstet ihr, dass es in der Karibik auch Inseln mit Namen wie Nevis, Bequia oder Canouan gibt? NEW YORKER News zeigt sieben kaum bekannte karibische Schönheiten.
Die Ent­schei­dung, wel­che der vie­len großen und klei­nen In­seln in der Ka­ri­bik die schöns­ten sind, fällt schwer. Im Wes­ten die Großen An­til­len mit den Ka­ri­bik-​Klas­si­kern Kuba, Ja­mai­ka, Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pu­blik und Pu­erto Rico, im Osten die Klei­nen An­til­len, die sich wie eine Per­len­kette mit klei­nen In­sel-​Schön­hei­ten wie An­ti­gua, Gua­de­loupe, Bar­ba­dos oder St. Lucia bis nach Tri­ni­dad und To­bago zie­hen, und im Süden kurz vor dem ve­ne­zo­la­ni­schen Fest­land lo­cken die nie­der­län­di­schen Per­len Cu­raçao, Bonaire und Aru­ba.
Wer die nö­tige Zeit mit­bringt, be­sucht am bes­ten gleich meh­rere Ka­ri­bik-​In­seln, und sollte sich dabei auch die klei­nen, we­ni­ger be­kann­ten Ei­lande nicht ent­ge­hen las­sen. 
Die Grenadinen-Insel Bequia / Foto: Getty Images

Bequia

Be­quia ist 18 Qua­drat­ki­lo­me­ter klein, hat rund 5000 Ein­woh­ner und zählt zu dem Ka­ri­bik­staat St. Vin­cent und die Gre­na­di­nen, der aus 32 In­seln be­steht, von denen Be­quia die größte ist. Das Ei­land ist be­liebt bei Seg­lern, die im ge­schütz­ten Na­tur­ha­fen Sta­tion ma­chen. Be­su­cher er­war­ten traum­hafte Strände und ein Tauch­pa­ra­dies.
Die Grenadinen-Insel Canouan / Foto: Getty Images

Canouan

Bei Ca­nouan han­delt es sich um eine win­zige Insel der Gre­na­di­nen. Das nur 13 Qua­drat­ki­lo­me­ter kleine Ei­land liegt etwa 30 Ki­lo­me­ter von Mus­ti­que ent­fernt, hat nur zwei grö­ßere Ur­laubs-​Re­sorts und an­sons­ten: nichts als traum­hafte Sand­strän­de, tür­kis­far­be­nes Meer und eine fas­zi­nie­rende Un­ter­was­ser­welt vor der Küs­te. Eines der größ­ten Ko­ral­len­riffe der Ka­ri­bik liegt hier.
Luftaufnahme des Ortes Codrington auf Barbuda / Foto: Getty Images

Barbuda

Bar­buda bie­tet nur eine ge­ringe An­zahl an Un­ter­künf­ten für Tou­ris­ten. Die zu den Klei­nen An­til­len ge­hö­rende Insel liegt etwa drei Boots­stun­den (ca. 45 Ki­lo­me­ter) ent­fernt von ihrer großen Schwes­ter An­ti­gua. Die bei­den In­seln waren frü­her eins: Ge­trennt wur­den sie vor etwa 12.000 Jah­ren durch den An­stieg des Mee­res­s­pie­gels. Auf Bar­buda gibt es men­schen­leere Strände und eine große Po­pu­la­tion von Pracht­fre­gatt­vö­geln.
Culebra gehört zu Puerto Rico / Foto: Getty Images

Culebra

Noch so ein we­ni­ger be­kann­tes ka­ri­bi­sches Pa­ra­dies ist Cu­le­bra, das zu Pu­erto Rico ge­hört und davon 27 Ki­lo­me­ter ent­fernt liegt. Trotz der nur ge­rin­gen Di­stanz zur quir­li­gen Hauptin­sel hat das etwa 1800 Ein­woh­ner zäh­lende Ei­land sich viel von ihrem ur­sprüng­li­chen Charme be­wahrt und bie­tet eine be­ein­dru­ckende Tier­welt und un­be­rührte Strän­de.
Wunderschön: der Pinney’s Beach auf Nevis. Im Hintergrund zu sehen: der Vulkan Nevis Peak / Foto: Getty Images

Nevis

Viel un­be­rührte Natur und lan­ge, kaum über­lau­fene Traum­strände fin­den Be­su­cher der 93 Qua­drat­ki­lo­me­ter großen Insel Ne­vis. Der Name geht auf Ko­lum­bus zu­rück. Der taufte das tro­pi­sche Ei­land wegen des immer an­we­sen­den Wol­ken­häub­chens über dem zen­tra­len Vul­kan­ke­gel "Nue­stra Señora de Las Nie­ve­s", "Un­sere Frau vom Schnee". Auf der klei­nen Ka­ri­bi­kin­sel, die Teil der Schwes­te­r­in­seln St. Kitts & Nevis ist, fin­den sich noch alte Rui­nen aus ihrer glanz­vol­le­ren Zeit als Zucke­r­in­sel wie­der.
Saba gehört zu den Niederländischen Antillen / Foto: Getty Images

Saba

Die Ka­ri­bi­kin­sel Saba ist ei­gent­lich die Spitze eines Vul­kans, der zum letz­ten Mal vor ca. 5000 Jah­ren aus­brach. Klas­si­sches Ka­ri­bik-​Fee­ling sucht man hier ver­ge­bens -​ dafür eig­net sich die Insel aber per­fekt zum Wan­dern und bie­tet tolle Tauch­spots. Be­kannt ist Saba auch für eine Flug­zeug-​Lan­de­bahn, die für Pi­lo­ten auf­grund ihrer Kürze durch­aus eine Her­aus­for­de­rung ist. 
Kolumbus taufte die Karibikinsel Virgin Gorda, „Dicke Jungfrau“ / Foto: Getty Images

Virgin Gorda

Vir­gin Gorda ge­hört zu den bri­ti­schen Jung­fern­in­seln und ist vor allem wegen ihrer un­ge­wöhn­li­chen Fels­for­ma­tio­nen be­liebt, aber lange nicht so über­lau­fen wie die bei­den grö­ße­ren Hauptin­seln. Ko­lum­bus nannte die Insel "Die Dicke Jung­frau", weil ihre Sil­hou­ette einer auf dem Rücken lie­gen­den rund­li­chen Frau äh­nelt. Vir­gin Gorda ist 22 Qua­drat­ki­lo­me­ter und zählt rund 4000 Ein­woh­ner.