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Hit Tipp | Sero
Sero & Karen präsentieren „Nicht Vergessen“
„Nicht vergessen“ – ein Song, über das Gefühl, nicht gewollt zu werden. Sero kennt dieses Gefühl gut. Aus der Schule und der Liebe gleichermaßen. Und er hat es nicht vergessen. So entsteht eine Wut, die einfach guttut und die emotionalen Parts von Sero gekonnt mit der glasklaren Stimme von der vielversprechenden Newcomerin Karen kontrastiert.
 
 Während Karen aktuell als Sänger mit Hip-Hop Ikone Sido auf Tour ist, bereitet Sero sich währenddessen auf seine eigenen Auftritte im Oktober vorbereitet:
 
 14.10.22 – Hamburg – Bahnhof Paul
 15.10.22 – Köln – Veedel Club - AUSVERKAUFT
 16.10.22 – Berlin – Burg Schnabel – AUSVERKAUFT
 20.12.22 – München – Kranhalle
 21.10.22 – Stuttgart – Schräglage
 22.10.22 – Frankfurt – Nachtleben 

Über „Mondlicht“ 
Sero gehört zweifelsfrei zu den wandlungsfähigsten und kreativsten Künstlern, die Deutschrap in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Mit „Mondlicht“ legt der Berliner jetzt ein Album vor, das mit dem Rap seiner ersten Releases nur noch wenig, manchmal sogar gar nichts zu tun hat. Stattdessen schafft Sero, was nur den Wenigsten gelingt: Die beeindruckende Transition hinein in den Pop – nicht als Phrase, sondern als Versprechen. Songs die ins Ohr gehen und einem im Herzen berühren.
 
Eine erstaunliche Entwicklung, die aber nicht von ungefähr kommt. Nach der ersten Single „Holy“ und dem Debütalbum „One and Only“, aber auch diversen EPs und Remixen steht das Four-Music-Signing nicht nur als Schauspieler für den „Tatort“ vor der Kamera, sondern veröffentlicht mit „Regen“ 2020 auch ein Album, das vor allem auch vom Feuilleton gelobt wird, weil Sero mit seinen Songs zwischen Verletzlichkeit und Vulnerabilität endlich eine lang herbeigesehnte, neue Männlichkeit in den Rap bringt.
 
Was auf „Regen“ bereits anklingt, findet in den folgenden Monaten seine Vollendung. Sero lässt Rap mehr und mehr hinter sich. „Ich feiere einfach nicht mehr, wie durchschnittlicher Rap heute klingt. Das ist oft nicht meins und vieles davon möchte ich nicht bedienen. Ich wollte das alles hinter mir lassen. Die Trends, die Sprache, das Gehabe – und stattdessen einfach als der Mensch wachsen, der ich bin.“ Also nimmt Sero sich Zeit. Für seinen Sound, für ein neues Album und vor allem für sich selbst. „Die beste Entscheidung meines Lebens“, wie er sagt.
 
Eine, die jetzt in „Mondlicht“ mündet. Ein Album, an dem Sero so kompromisslos, intensiv, leidenschaftlicher gearbeitet hat, wie nie zuvor. Mit einer klaren Vision und mehr Spaß denn je. Auch, weil der Berliner erneut auf die Unterstützung von Alexis Troy zählen kann, der mit seinen Arbeiten für RIN, Schmyt oder Clueso in den letzten Jahren zu einem der vielseitigsten und fähigsten Musikproduzent des Landes entwickelt hat. „Alexis und ich sprechen im Hinblick auf unsere Musik eine ganz eigene Sprache“, sagt Sero. „Wir gehen auf eine richtige Reise, damit am Ende mehr dabei rumkommt als nur eine catchy Topline und eine gut abgemischte 808.“
 
Ein Vorhaben, dass Sero und Alexis Troy definitiv gelungen ist. „Mondlicht“ fühlt sich an wie eine warme Sommernacht an. Wie das wohlige Gefühl, das einen überkommt, wenn man einen der Sonnenuntergang in den Abend begleitet, ehe man durch Abend treibt und schließlich ein bisschen angetrunken und ziellos, vielleicht sogar verloren durch die Nacht irrt. Nicht ohne Grund.
 
„Ich habe eine ganz besondere Beziehung zur Nacht“, erklärt Sero. „Ich hatte lange Jahre schlimme Schlafstörungen – und das Mondlicht war mein Begleiter, während die Songs entstanden sind.“ Genau so entsteht ein surreales Kaleidoskop der Erinnerungen, welches gekonnt die die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen lässt. Die Songs changieren gekonnt zwischen Feel-Good-Vibes und schweren Stimmungen. Eine melancholische und melodische Melange. Emotional und euphorisch auf der einen, bittersüß auf der anderen Seite.

Und dann ist da noch „Der Himmel ist gegangen“: Ein Song, der für sich selbst spricht – dessen Entstehung Sero aber einiges abverlangt hat. Auch musikalisch, denn Sero zeigt sich hier gesanglich von einer ganz neuen Seite. Ein Lied, dessen Stimmung einen mitreißt, hinabzieht in eine Welt, aus der sich selbst der Himmel verabschiedet hat, in der ein Brand lodert, aus dessen Asche aber vielleicht irgendwann auch ein neuer Phoenix entsteigen kann.
 
Es ist genau diese Ambivalenz, die „Mondlicht“ zu so einem besonderen Album macht. „Dieses Album ist der Versuch, mein Herz zu befreien“, sagt Sero. „Ich will damit die Regenwolken vertreiben und all die negativen Gedanken einfach ziehen lassen.“ Wer „Mondlicht“ hört, der spürt, dass Sero genau das ein für alle Mal gelungen ist.