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Rezept-Tipp: Bunte Buddha Bowl
Hinter dem Hashtag #buddhabowl verbirgt sich mit über 500.000 Treffern eines der meistfotografierten Essen auf Instagram. Der neue, gesunde Food-Trend wird in einer großen Schüssel angerichtet, die mit leckeren Zutaten gefüllt ist – und zwar so reichlich, dass sie sich wie ein runder Buddha-Bauch wölben. So die weit verbreitete Story zum Namen. Mehr Sinn ergibt allerdings die Theorie, dass die hippen Buddha Bowls auf die alte Ōryōki-Tradition des Zen-Buddhismus zurückgehen. Hier werden gesunde, ausgewogene Lebensmittel aus einem Ōryōki-Set, das große Schüsseln beinhaltet, gegessen. Das macht satt und glücklich (aber zum Glück nicht rund ;-). Natürliche, frische, meist nährstoffreiche Zutaten in einer Schale, ergänzt durch ein passendes Dressing: das entspricht den heutigen Prinzipien der ausgewogenen Ernährung. Eine Buddha Bowl ist gesund. Sie ist leicht. Man fühlt sich fit danach und nicht voll. Und das Beste ist: eurer Freiheit sind bei der Kombination keine Grenzen gesetzt, denn eine richtige oder falsche Zubereitungsart für eine Buddha Bowl gibt es nicht. Es gibt Bowls mit Fleisch, mit Fisch oder als vegane Variante. Einzig die Idee, dass die Bowl alle wichtigen Ernährungsbausteine enthält, sollte berücksichtigt werden. Wir verraten euch hier ein Grundrezept, mit dem ihr viele eigene Varianten entwickeln könnt.
Jeweils etwa 1/5 der Bowl sollte bestehen aus:
  • Salat, 
     zum Beispiel Feldsalat, Baby-Spinat, Rucola, Mangold, ...
  • Kohlenhydrate, 
     z.B. Süßkartoffeln, Couscous, Quinoa, Mais, Hirse, ... 
  • Gemüse (roh, gekocht, gebraten oder gebacken), 
     z.B. Karotten, Tomaten, Paprika, Brokkoli, Blumenkohl, ... 
  • Proteine,
     z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Kichererbsen, Tofu, Linsen, … 
  • Gesunde Fette,
     z.B. Avocado, Chia oder Sesamsamen, Nüsse, … 

Optional können noch Früchte wie geschnittene Mango, Trauben, Apfelstücke oder Granatapfelkerne hinzugefügt werden. 

Dazu passt noch ein Dip oder ein Dressing. Hummus eignet sich sehr gut dafür (das Rezept haben wir im ersten New Yorker-Newsletter verraten). 
 
 Hier sind zwei Zutaten für eine gesunde, vegane Bowl:

Gebackene Süsskartoffeln

 
Zutaten:
  • 500 g Süßkartoffeln 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 2 EL Öl 
  • 1 Prise Chilipulver 
  • ½ TL Curry
  • Salz, Pfeffer 

So geht’s:
  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

  2. Die Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel (oder Scheiben) schneiden, den Knoblauch schälen und fein hacken. 

  3. Die Kartoffeln mit dem Öl, dem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Chili und Curry vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 20 Minuten im Ofen rösten bis die Süßkartoffel schön weich ist.



Erbsen-Hummus-Dip

Für etwas mehr Abwechslung – eine Abwandlung des klassischen Hummus ist das Erbsen-Hummus:

Zutaten:
  • 300 g Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Stängel Minze 
  • 1 Frühlingszwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 2 EL Sesampaste (Tahina)
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel 
  • 1 TL rosenscharfes Paprikapulver 
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz 


So geht’s:
  1. Die Erbsen in 1 l Salzwasser weich kochen. In ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

  2. Knoblauch schälen. Die Minze abbrausen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein schneiden. Zusammen mit den Erbsen in einem hohen Becher mit Zitronensaft, Tahina, Kreuzkümmel und Parikapulver mischen.

  3. Mit dem Pürierstab pürieren und etwas kaltes Wasser dazugeben, bis der Hummus cremig ist.

  4. Frühlingszwiebel waschen, putzen, sehr fein hacken und unter das Hummus rühren. Mit Salz abschmecken.