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Stories
Diversity United und NEW YORKER präsentieren: Pia Fries, Olga Chernysheva, Peter Kogler und Cristina Lucas
Die Ausstellungsreihe „Diversity United. Contemporary Art. Berlin. Moscow. Paris.” bietet einen außergewöhnlichen Blick auf zeitgenössische Kunst aus Europa.
In Kooperation mit der Ausstellungsreihe „Diversity United. Contemporary European Art. Berlin. Moscow. Paris.“ zeigt NEW YORKER wieder einmal seine enge Verbundenheit mit der vielseitigen Kunst-Szene. 2019 gaben wir die Unterstützung für das Projekt bekannt, bei dem Kunstausstellungen in Berlin, Moskau und Paris stattfinden und über 90 Künstlern aus 34 Ländern die Möglichkeit gibt, ihre kreativen Werke zu präsentieren. 
 
Startschuss der Ausstellungsreihe ist voraussichtlich Juni in Berlin. Dann ist die Ausstellung auf dem historischen Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof Berlin zu besichtigen. Die Kunstwerke behandeln Themen wie Freiheit, Würde und Respekt, Konflikt und Dialog. Ebenso werden Bereiche wie die politische und persönliche Identität, Landschaft und Macht zum Ausdruck gebracht. Einem breiten Publikum wird so die einzigartige Möglichkeit geboten, mit verschiedenen Kunstformen und Künstlern aus ganz Europa in Berührung zu kommen und eröffnet dem Betrachter eine völlig neue Perspektive.
 
Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und vor allem auf die zahlreichen Kunstwerke aus aller Welt!

Mehr Informationen zu dem Projekt Diversity United. Contemporary European Art. Berlin. Moscow. Paris. findest du unter: http://www.stiftungkunst.de/kultur/diversityunited/
Wir möchten dir heute eine Teilnehmerin der Gruppenausstellungen vorstellen: Pia Fries. Sie ist eine Schweizer Malerin, die seit ihrem Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie in Deutschland lebt und arbeitet. Nach Lehrtätigkeiten an den Akademien in Luzern, Düsseldorf und Karlsruhe hatte sie in Berlin an der Universität der Künste eine Professur für Malerei und seit 2014 ist sie Professorin für Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ihre Bilder finden seit vielen Jahren auch international Anerkennung. 

Bekannt ist sie für ihre großformatigen Bilder, auf denen sie die Farbe mit einfachen Gesten in dichten Schichten oder auch mit feinsten Linien aufträgt. Als weiteres Element integriert sie Siebdrucke in ihre Bilder. So entstehen heterogene vielschichtige Bilder mit wechselseitigen Interaktionen zwischen den unterschiedlichen Setzungen.

Um dir einen besseren Einblick zu geben, schau dir im Video von Pia Fries an, wie sie eines ihrer berühmtesten Kunstwerke auf ein Shirt druckt. 

Ein weiterer Teilnehmer der Ausstellungsreihe „Diversity United. Contemporary European Art. Berlin. Moscow. Paris.“, den wir dir vorstellen möchten, ist Peter Kogler. Der aus Innsbruck stammende Medienkünstler lebt und arbeitet in Wien. Er erzeugt mittels Computeranimationen und Videoprojektionen sich bis ins Unendliche wiederholende Muster und Motive, die an Gehirnstrukturen, Röhren- oder Netzsysteme erinnern. Damit verkleidet er großflächig Gebäudefassaden und Objekte oder schafft begehbare Raumlabyrinthe, deren Böden, Decken und Wände das gesamte Blickfeld des Betrachters einnehmen und für eine sogartige Wirkung sorgen. In seiner Collage über Europa behandelt der Künstler die Vielfalt der Themen, historisch und aktuelle, die seiner Meinung nach das Gesicht Europas bilden.

Schau dir hier das Video von Peter Kogler an, um mehr über seine Technik zu erfahren.  
Eine weitere Teilnehmerin der europäischen Gruppenausstellung Diversity United, ist die russische Künstlerin Olga Chernysheva. Olga Chernysheva lebt und arbeitet in der russischen Hauptstadt Moskau. Ihre Werke erinnern an poetische Träume voller nostalgischer und meditativer Gefühle. Es geht immer um unser tägliches Leben, das zu einer anderen Art der Interpretation wurde. Olga stellte ihre Werke unteranderem bereits in Venedig, Wien und Hamburg aus. Mit ihrem selbst bedruckten T-Shirt versucht Olga, positive Stimmung, abseits von Corona zu erzeugen. Sie hat sich hierbei für ein einfaches Motiv mit schlichten Farben entschieden. Wie das genau aussieht, siehst du hier: 
Vorstellen möchten wir ebenfalls die Spanierin Cristina Lucas. Sie wurde 1973 in Jaén, Spanien geboren und entwickelte seither ihr Interesse für Politik und Wirtschaft. Aktuell lebt sie in Madrid, dem Mittelpunkt Spaniens. Mit ihrer Kunst deckt sie Paradoxien des gegenwärtigen kapitalistischen Systems auf und bezieht kritisch Stellung. Auch ihr wachsendes Interesse für verschiedenste Machtmechanismen spiegelt sich in ihrer Arbeit wider. Die Widersprüche zwischen dem, was der Gesellschaft erzählt wird und der wahren Geschichte werden in ihrer Kunst aufgedeckt. Cristina ist eine wahre Powerfrau und hinterfragt die Irrationalität des Menschlichen mittels Performance, Videos, Fotografie, Installation, Zeichnung und Malerei. Ihre Welt dreht sich um historische, soziale, politische und kulturelle Klischees. Die Stellung der Frau oder auch die westliche Vorherrschaft analysiert sie mittels ihrer Kunst und rückt somit teils unangenehme Themen in den Vordergrund. Das momentan präsenteste Thema COVID-19 bleibt dabei natürlich nicht unberührt.