Ardian Bujupi im NEW YORKER News Interview
Den meisten von euch dürfte Ardian Bujupi durch seine Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2011 bekannt sein, wo er neben Sarah Engels und Pietro Lombardi als einer der letzten drei um die DSDS-Krone kämpfte. Bereits mit zehn Jahren lernte der sympathische Sänger mit kosovo-albanischer Herkunft Schlagzeug und Gitarre spielen, und die DSDS-Teilnahme zeigte, dass seine musikalische Karriere hier erst begonnen hat: Ardian Bujupi brachte bis jetzt fünf Alben heraus – insbesondere seine Tracks „Wie im Traum” und „This Is My Time" waren erfolgreich in den deutschsprachigen Rankings unterwegs und sorgen für monatlich über eine Million Spotify-Streams. Mit seiner neuen Single "Reggaeton" versorgt uns der sympathische Sänger nun mit lateinamerikanischen Summer Vibes. NEW YORKER News hat ihm einige Fragen gestellt.
Welche drei Wörter beschreiben deine Musik am besten?
- International
- Positiv
- Abwechslungsreich

Welche Musikstile beeinflussen dich bzw. wer und warum ist dein musikalisches Vorbild?
Ich höre alle Sprachen im Bereich Urban querbeet, ich lasse mich sogar von Dänemark inspirieren. Künstler wie Boef (Holland), PNL (Frankfreich) oder El Morad (Spanien) sind ein kleiner Teil davon. Weeknd ist mein musikalisches Vorbild weil er anfangs quasi anonym seine Musik sprechen lassen hat und privat nach wie vor nicht viel hergibt. Man weiss nur anhand seiner Musik was bei ihm abgeht und wie dieser Mensch fühlt, das gibt mir sehr viel.

In der Corona-Zeit warst Du kreativ und hast mit Fans und Freunden wie Pietro Lombardi den Track “Ohne Warnung” in den eigenen vier Wänden gedreht und veröffentlicht. Wie hast Du ansonsten die Zeit des Lockdowns verbracht? Anfangs habe ich viel gechillt und quasi mal Urlaub Zuhause gemacht. Ich dachte wie alle: das geht schnell vorüber. Dann gab es eine Phase, in der ich alles (Fitnessstudio, Musikstudio) zuhause aufgebaut habe. Jetzt mittlerweile brauch' ich das nicht mehr und gehe ganz normal in mein Musikstudio oder zum Fitness. 
Foto: Sony Music
Deutsch, Englisch oder Albanisch: In welcher Sprache lassen sich Gefühle am besten ausdrücken?
Ich muss schon sehr lange überlegen, wie ich ein Gefühl auf deutsch in Worte packen kann. Das geht auf albanisch schon viel schneller. Daher in Punkto Gefühle definitiv albanisch.

Mit welchem Promi würdest du gerne mal essen gehen?
Männlich: Leonardo Di Cabrio
Weiblich: Margot Robbie

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Die Explosion im Libanon.

Was würdest du machen, wenn du kein Sänger wärst?
Ich hätte mich im Bereich Film oder Marketing versucht.

Mit „Reggaeton“ bringst Du uns lateinamerikanische Summer Vibes, Du hast aber auch Electro-House, Rap und Pop drauf. Was können wir musikalisch von dir in Zukunft noch alles erwarten?
Weiteren Output auf dem Niveau wie bisher. Ich bin begeistert von Dancehall – die Rhythmik ist ähnlich wie albanische Musik –, aber wir haben auch ein Paar neue Musikrichtungen probiert und schon Songs die wir planen. Bleibt einfach auf dem Laufenden – am besten via Spotify oder Instagram!

Hier haben wir das Video zu „Reggaeton“ für euch: